Nah am Wasser gebaut

2020-2022

von Die Soziale Fiktion

Premiere

Theater Rampe, Stuttgart DE

Credits

Künstlerische Leitung: Marten Flegel, Anna Froelicher · Performance: Felix Worpenberg, Marten Flegel, Anna Froelicher · Co-Regie & Grafik: Adele*Mike Dittrich Frydetzki · Szenografie Objekte: ...

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Ein Foto mit einer kleinen Menschenmenge, die sich um einen theatralen, rot erleuchteten Brunnen versammelt hat und zusammen weint.
© Anja Schneider

«Nah am Wasser gebaut» ist ein Projektzyklus für den öffentlichen Raum. Das Performance-Kollektiv Die Soziale Fiktion setzt darin ihre Auseinandersetzung mit der Wohnungsfrage in verschiedenen Formaten fort:

In den Städten Bremen, Leipzig und Zürich führt das Kollektiv mehrere Recherche-Aktionen und künstlerische Interventionen in urbanen Neubauvierteln durch. Zusammen mit der Szenografin Laura Knüsel entwickeln sie drei Objekte, die als Prototypen für eine öffentliche Infrastruktur der Gefühle auf Plätzen und in Strassenzügen in Erscheinung treten. Begleitet werden die Objekte von einem Un-Sicherheitsdienst (Insecurity), den die Künstler*innen als Reaktion auf die stark überwachten und technologisierten Neubauarchitekturen und die allgemeinen Unwägbarkeiten des Spätkapitalismus gegründet haben. In partizipativen Begegnungsformaten mit Bewohner*innen der Neubauviertel arbeiten sie so an der Entprivatisierung von Gefühlen wie Angst, Erschöpfung, Einsamkeit und Unsicherheit.

Als Abschluss des interdisziplinären Projektzyklus präsentiert Die Soziale Fiktion «Nah am Wasser gebaut on tour». Die Lecture Performance bringt in einer Mischung aus Werbe-Veranstaltung, partizipativem Theater und Dokumentation die Ergebnisse aus dem öffentlichen Raum zurück in den Theaterraum - und lädt das Publikum dazu ein, sich mit den Prototypen der Insecurity zu verbinden.

Eine Koproduktion von Die Soziale Fiktion und FREISCHWIMMEN, die Produktionsplattform für Performance und Theater, getragen durch brut Wien, FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich, HochX Theater und Live Art München, LOFFT Leipzig, Schwankhalle Bremen, SOPHIENSÆLE Berlin und Theater Rampe Stuttgart, unter Geschäftsführung der SOPHIENSÆLE GmbH, ermöglicht im Rahmen des Programms „Verbindungen fördern“ des Bundesverbands Freie Darstellende Künste, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR, dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und der Stiftung Niedersachsen.